Juli
26
Safari & Strand = die beste Kombination!

Es gibt keine bessere Möglichkeit eine Unterkunft zu empfehlen, als sie selbst zu erleben. Diesen Juli hatten Xavier und seine Partnerin die Gelegenheit zwei beeindruckende Lodges von Isibindi Africa Lodges zu besuchen – die Rhino Ridge Safari Lodge und die Thonga Beach Lodge.
Von unvergesslichen Tierbeobachtungen über endlose Strände bis hin zur herzlichen südafrikanischen Gastfreundschaft zeigte diese Reise zwei völlig unterschiedliche und doch perfekt aufeinander abgestimmte Erlebnisse. Hier sind ihre Eindrücke.
Rhino Ridge Safari Lodge

Unsere Reise begann im Vorort Waterfall in Durban, von wo aus wir unsere Reise in Richtung Rhino Ridge Safari Lodge begannen. Die Fahrt bis zum Eingangstor des Hluhluwe-iMfolozi Parks dauerte etwa vier Stunden. Von dort ging es noch etwa eine Stunde weiter, größtenteils auf Teerstraßen, bevor wir auf die Schotterstraße zur Lodge abbogen. Insgesamt dauerte die Anreise rund fünf Stunden, inklusive der Fahrt durch den Park.
Noch bevor wir die Lodge erreichten, hatte unsere Safari bereits begonnen. Unterwegs konnten wir Elefanten, Nyalas, Impalas und Büffel beobachten.
Bei unserer Ankunft wurden wir mit einem köstlichen Mittagessen auf der Terrasse begrüßt, die einen herrlichen Blick über das beeindruckende 96.000 ha große Reservat bietet. Die Aussicht ist atemberaubend und ermöglicht bereits von der Terrasse, dem Poolbereich und sogar von den Zimmern aus ein sanftes Safari-Erlebnis.
Nach dem Mittagessen machten wir uns auf zu einer dreistündigen Pirschfahrt, bei der wir einer großen Elefantenherde ganz nah kommen konnten. Außerdem entdeckten wir zahlreiche Vogelarten, darunter den Afrikanischen Harrier-Hawk (Gymnogene), einen jungen Gaukler (Bateleur Eagle) und viele weitere. Den perfekten Abschluss des Nachmittags bildete ein Rudel von neun Wildhunden, dem wir rund 20 Minuten lang folgten.
Zurück in der Lodge erwartete uns ein stimmungsvoll, mit Kerzen beleuchtetes Abendessen. Das Essen war ausgezeichnet und auf sämtliche Ernährungsbedürfnisse wurde hervorragend eingegangen. Die Weinkarte ist zwar nicht riesig, bietet aber eine schöne Auswahl an lokalen Weinen für nahezu jeden Geschmack.

Am nächsten Morgen starteten wir mit Kaffee und Tee, bevor wir zur nächsten Pirschfahrt aufbrachen. Wir fuhren bis ans andere Ende des Reservats auf der Suche nach Löwen. Unterwegs konnten wir weitere Antilopen, Büffel und schließlich drei Löwen sehen. Das anschließende Frühstück war frisch, lecker und genau richtig portioniert.
Nach dem Frühstück verbrachten wir etwas Zeit auf unserer privaten Terrasse und genossen die ruhige Atmosphäre, während wir die Tierwelt in den offenen Ebenen beobachteten. Gegen 13h00 kehrten wir für High Tea beziehungsweise Mittagessen ins Restaurant zurück. Auch diesmal war das Essen hervorragend und bot eine große Auswahl.
Der Poolbereich war der perfekte Ort, um am Nachmittag zu entspannen. Ich schaute mir auch das Fitnessstudio an. Es ist zwar nicht vollständig ausgestattet, bietet aber alles, was man für ein leichtes Training während eines entspannten Safari-Aufenthaltes benötigt.
Unsere Pirschfahrt am Nachmittag bescherte uns weitere Sichtungen von Nashörnern, Büffeln, Giraffen, verschiedenen Antilopenarten und zahlreichen Vögeln. Das Abendessen war mein persönliches Highlight des Aufenthaltes – perfekt zubereiteter Kingklip mit Gemüse aus eigenem Anbau, sowie ein hervorragendes Kudu-Steak auf geröstetem Gemüse. Den Abend ließen wir anschließend gemeinsam mit anderen Gästen an der Boma ausklingen.
Leider kam unser letzter Morgen viel zu schnell. Obwohl der Busch ruhiger war als sonst, konnten wir noch Löwen aus der Ferne beobachten, bevor wir auf einem schönen Hügel bei Sonnenaufgang gemeinsam mit unserem Guide eine Kaffeepause einlegten. Ein perfekter Abschluss unseres Aufenthaltes.
Eines der besonderen Merkmale des Hluhluwe-iMfolozi Parks sind seine sanften Hügel, die der Landschaft einen ganz eigenen Charakter verleihen und sich deutlich von vielen anderen südafrikanischen Wildreservaten unterscheiden. Selbst im Winter, wenn die Flüsse weniger Wasser führen, bleibt die Landschaft beeindruckend.
Unser Zimmer

Wir wohnten in einer Bush Villa, die außergewöhnlich großzügig gestaltet ist. Das geräumige Schlafzimmer führt direkt auf eine private Terrasse mit Blick über die offenen Ebenen des Reservats. Die Villen sind so angelegt, dass die Aussicht völlig ungestört bleibt.
Jede Bush Villa verfügt über eine große begehbare Dusche, eine Badewanne sowie ein besonders komfortables extra großes Kingsize-Bett.
Weitere Aktivitäten
Rhino Ridge bietet außerdem einen Spa-Bereich an. Die Therapeutinnen stellen ihre Anwendungen jeden Morgen während des Frühstücks vor.
Private Safari-Fahrzeuge können direkt in der Lodge und je nach Verfügbarkeit gebucht werden. Ebenso werden geführte Bush Walks angeboten (wetterabhängig).
Thonga Beach Lodge

Von Rhino Ridge aus setzten wir unsere Reise zur Thonga Beach Lodge fort. Die Fahrt bis zum Treffpunkt bei der Librodi Lodge dauerte etwa dreieinhalb Stunden. Dort werden die Gäste für den Transfer zur Lodge abgeholt. Es empfiehlt sich etwas früher anzukommen, da die Transfers oft bereits starten, sobald alle Gäste eingetroffen sind.
Der sichere Parkplatz verfügt über ein kleines, gemütliches Café, in dem Kaffee, Milkshakes und andere Erfrischungen angeboten werden – ein angenehmer Ort, um auf den Transfer zu warten. Von dort aus führte uns eine etwa 50-minütige Fahrt durch kleine Dörfer und eine üppige, fast dschungelartige Landschaft bis zur Lodge.
Bei unserer Ankunft wurden wir vom gesamten Team herzlich empfangen. Während der Begrüßung fiel uns sofort die große Auswahl an Aktivitäten auf, die weit umfangreicher war, als wir erwartet hatten.
Da das Meer während unseres Aufenthaltes etwas wild war, entschieden wir uns für Aktivitäten im Landesinneren, darunter Vogelbeobachtung, sowie den Ausflug zum Lake Sibaya zum Sonnenuntergang.
Da wir erst am Nachmittag ankamen, verbrachten wir den Rest des Tages mit einem Spaziergang am scheinbar endlosen Strand und einem erfrischenden Bad im Meer. Ein besonderes Highlight war die Beobachtung von Walen, die erstaunlich nah an der Küste aus dem Wasser sprangen. Nach Sonnenuntergang kehrten wir in unser wunderschönes Zimmer zurück und machten uns für das Abendessen bereit.

Auch das Abendessen war ein weiteres Highlight – hervorragendes Essen in einer wunderschönen Atmosphäre unter den Bäumen. Die Gastgeberinnen und das Bar-Team waren unglaublich freundlich und sorgten sofort dafür, dass wir uns wie zu Hause fühlten.
An beiden Morgenden nahmen wir an der Birding-Tour teil, die jeweils um 06h30 begann. Unser Guide führte uns vorbei am Mabibi Village in die nahegelegenen Feuchtgebiete, die sich als wahres Paradies für Vogelbeobachter erwiesen.
Zu den vielen Vogelarten gehörten unter anderem Yellow-throated Longclaw, Black-crowned Tchagra, Brown-crowned Tchagra, African Stonechat, Rufous-naped Lark und Purple Swamphen. Wie bei einer Safari gehörte auch hier eine entspannte Kaffee- und Teepause mit Blick auf den wunderschönen Lake Sibaya dazu.
Nach dem Frühstück verbrachten wir erneut Zeit am Strand, bevor wir eine ausgezeichnete Spa-Behandlung genossen, die wir nur empfehlen können. Den restlichen Nachmittag wechselten wir zwischen Pool und Strand.
Am Nachmittag nahmen wir am Lake Sibaya Sundowner-Ausflug teil. Die Fahrt führt durch das Mabibi Village, aus dem alle Mitarbeitenden der Thonga Beach Lodge stammen. Das Dorf, benannt nach seinem ersten Chief, zählt etwas mehr als 800 Einwohner, die bis heute zum Mabibi-Stamm gehören.
Während unseres Aufenthaltes im Dorf besuchten wir die örtliche Grundschule, die Klinik sowie weitere Bereiche der Gemeinde, bevor wir weiter zum See fuhren.
Am Ufer des Sees waren unsere Stühle bereits vorbereitet, sodass wir den Sonnenuntergang genießen konnten, während wir mehr über die Region, den Park und die vielfältige Vogelwelt erfuhren. Obwohl wir keine Flusspferde oder Krokodile sahen, konnten wir die Flusspferde in der Ferne deutlich hören.
Unser letzter Abend bestand aus einem weiteren hervorragenden Abendessen gemeinsam mit den anderen Gästen, bevor wir den Abend ein letztes Mal gemütlich an der Boma ausklingen ließen.
Wie immer geht auch die schönste Reise einmal zu Ende. An unserem letzten Morgen unternahmen wir noch eine letzte Birding-Tour durch die Feuchtgebiete, bevor wir zum Frühstück zurückkehrten und die letzten Sonnenstrahlen genossen, bevor wir uns wieder auf den Weg nach Durban machten.
Der herzliche Abschied durch das Team und unsere neuen Bekanntschaften machte das Verlassen der Lodge nicht leichter. Die Rückfahrt dauerte etwa fünf bis fünfeinhalb Stunden bis nach Waterfall beziehungsweise rund vier bis viereinhalb Stunden bis zum King Shaka International Airport.
Am Ufer des Sees waren unsere Stühle bereits vorbereitet, sodass wir den Sonnenuntergang genießen konnten, während wir mehr über die Region, den Park und die vielfältige Vogelwelt erfuhren. Obwohl wir keine Flusspferde oder Krokodile sahen, konnten wir die Flusspferde in der Ferne deutlich hören.
Unser Zimmer

Wir wohnten in einem Ocean View Room mit einem traumhaften Blick über den Indischen Ozean. Das Zimmer war wunderschön eingerichtet, sehr geräumig und äußerst komfortabel.
Es verfügt über eine große begehbare Dusche mit integrierter Sitzbank, jedoch ohne Badewanne.
Aktivitäten
Die Thonga Beach Lodge bietet je nach Jahreszeit eine große Auswahl an Aktivitäten.
Während unseres Aufenthaltes wurden unter anderem folgende Aktivitäten angeboten:
– Scuba Diving
– Ocean Experience
– Rock Pool Snorkelling
– Birding
– Kajakfahren auf dem Lake Sibaya
– Cultural Tour
– Kiddies Activities
– Forest Walk
– Lake Sibaya Sundowners
– Scorpion Walk
– Amarula Walk
– Pan Walk

Der Aufenthalt in der Rhino Ridge Safari Lodge und der Thonga Beach Lodge direkt hintereinander zeigt eindrucksvoll die unglaubliche Vielfalt KwaZulu-Natals. Von erstklassigen Big Five Safari-Erlebnissen im ältesten ausgewiesenen Wildreservat Afrikas bis hin zu unberührten Stränden, faszinierender Vogelwelt und herzlicher Gastfreundschaft an der Küste ergänzen sich diese beiden Lodges auf wunderbare Weise und ergeben eine unvergessliche Reiseroute.
Ein herzliches Dankeschön an das gesamte Team von Isibindi Africa Lodges für die großartige Gastfreundschaft und dafür, dass Xavier und seine Partnerin diese beiden besonderen Lodges kennenlernen durften. Eure Leidenschaft, Liebe zum Detail und herzliche Betreuung haben diese Reise zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht.
Wir hoffen nun, euch allen Lust auf eine Strand & Safari Kombination gemacht zu haben!
Freut euch schon auf den nächsten Newsletter 😊
