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Apr.

26

Welgevonden, Mokaikai & Tuli – abseits der Klassiker mit Ive

Zurück von ihrem Road Trip im Norden von Südafrika bringt Ive viele neue Eindrücke und Erfahrungen mit, die sie gerne mit euch in diesem Newsletter teilen möchte.😊

Elephants Crossing – Welgevonden Game Reserve

Unser erster Stopp war das Welgevonden Game Reserve. Wir kamen etwas spät an, aber die Lodge hat uns dennoch mit der Pirschfahrt, die schon begonnen hatte, verknüpft und somit hatten wir direkt eine Safari bevor wir bei Elephants Crossing ankamen. Welgevonden hat neben Giraffen und Zebras wirklich viele Nashörner, Elefanten und Schakale. Die Löwen halten sich auf der anderen Seite vom Welgevonden Game Reserve auf, aber die Ranger fahren hin, wenn diese gesichtet werden. Wir haben zwar keine gesehen, aber hatten dafür das Glück, einen sehr großen Geparden zu sichten. Die Pirschfahrten sind immer sehr lang und machen wirklich Spaß. Der Ranger Jacob, welcher schon seit 23 Jahren im Reservat ist, kennt sich super aus und teilt sein Wissen gern mit den Gästen.

Die Elephants Crossing Lodge hat ihren Namen von der Tatsache, dass direkt unterhalb der Lodge ein oft genutzter Elefanten-Pfad liegt. Man kann daher direkt von der Terrasse der Main Lodge die Tiere beoachten, welche oft das Wasserloch besuchen und oft kommen die Elefanten auch zum Plunge Pool der Tented Suites, um dort zu trinken. Ein Paradies für jeden, der Elefanten liebt. Wir hatten abends dann um 22:00 Uhr das Glück: 12 Elefanten haben unseren kleinen Plunge Pool fast leer getrunken. Ein einmaliges Erlebnis!

Die Lodge ist modern und hell, hat aber dennoch den afrikanischen Touch. Oft kommen Affen und Zebras direkt zur Lodge, was besonders den Kindern Spaß bereitet hat. Alle Zelte sind mit jeglichen Annehmlichkeiten ausgestattet und haben ein große, private Außenterrasse mit Liegestühlen und einem kleinen Plunge Pool. Da die Suiten weit auseinanderliegen und von viel Natur umgeben sind, fühlt es sich wirklich sehr privat an.

Der Service und das Essen bei der Elephants Crossing Lodge waren ausgezeichnet. Alle Mitarbeiter war freundlich und happy! Wir haben uns sehr wohl gefühlt!

Fevertree Lodge – Mokaikai Private Nature Reserve

Die deutschen Eigentümer, Bettina und ihr Mann Andreas, haben uns zu einer Site Inspection eingeladen und wir waren sehr gespannt, denn die Lodge war uns unbekannt

An den Hügeln des Waterberg Game Reserves gelegen, gehörte diese Lodge ursprünglich dem berühmten, englischen Hotel Consultant Bruce Hutchinson, welcher Hotels in der ganzen Welt entworfen und ausgestattet hat. Seine Liebe zu Afrika spiegelt sich seinem Herzensprojekt wieder. Sobald man die Lodge betritt, ist man überwältigt und betritt eine andere Welt. In allen Ecken findet man Interieur und Relikte verschiedener Kulturen des afrikanischen Kontinents. Alle drei geräumigen Zimmer sind von einer Kultur oder Persönlichkeiten inspiriert.

Wer ein authentisches, afrikanisches Abenteuer in einer traditionellen, im Kolonial-Stil eingerichteten Lodge nahe Johannesburg in einem malariafreiem Gebiet möchte, ist der bei Fevertree Lode genau richtitg. Perfekt für Kunden, die nach dem Western Cape, noch nach einem Safari Erlebnis suchen.

Wir haben uns wie ein Teil der Fevertree Familie gefühlt und ich bin mir sicher, Gäste werden alle mehr wie ein Besucher der „Familie“ als einen Kunde behandelt. Darin unterscheidet sich die Lodge definitiv von anderen Unterkünften. Auch sind Kinder jeden Alters willkommen und werden es dort lieben! Das köstliche Essen, von Jabu dem Koch, und die Pirschfahrten, welche dem Wunsch des Kunden angepasst werden, als auch der detaillierte & persönliche Service machen es zu einem besonderen Erlebnis.

Von allen Safaris auf meiner Reise, fand ich die Games Drives im Mokaikai Game Reserve am schönsten. Die Landschaft ist, dank seiner offen Savannen, wie in einem Bilderbuch. Mokaikai liegt im Mabula Game Reserve, welches an das Waterberg Reserve grenzt. Im Reservat findet man die Big 5 und viele andere Wildtiere. Die Löwen sind in einem seperaten Gebiet, was die Sichtung dieser einfacher macht, aber in erster Linie dafür sorgt, dass es so eine hohe Anzahl und auch Vielfalt an allen möglichen Antilopen gibt.

Cuckoo’s Nest – Makhado

Nach so vielen Tagen Safari und zeitigem Aufstehen, waren wir dann etwas froh, eine Nacht nicht im Busch zu verbringen und haben uns auf das Cuckoo‘ Nest gefreut.

Das Gästehaus war die größte Überraschung – einfach, aber doch wunderschön! Wenn man die lange, in Palmen gesäumte Einfahrt hinauffährt und von dem riesigen, angelegten Garten begrüßt wird, freut mich sich direkt auf Entspannung und Ruhe! Ein perfekter Zwischenstopp auf der Reise.

Die Zimmer sind sehr geräumig und haben Zutritt zu einem Balkon. An warmen Tagen kann man auch selbst auf der Veranda beim Pool grillen und einen Wein aus dem Weinkeller der Lodge genießen.

Ein Abendessen kann man und sollte man vorbestellen. Denn wenn man einmal in dieser enspannten Oase angekommen ist, will man verweilen.

Leshiba Mountain Retreats

Diese abgeschiedene Lodge auf einer Höhe von 1200m des Soutpanesberges gelegen und umgeben von beeindruckender Landschaft, ist ideal für Naturliebhaber, die ein ruhiges, malerisches und authentisches Busch-Erlebnis möchten. Wanderlustige Kunden kommen hier voll auf ihre Kosten, denn man kann das Reservat entweder mit einem erfahrenen Guide oder auf eigene Faust erkunden. Dabei trifft man auf Zebras, Giraffen, Warzenschweine, Antilopen und andere Wildtiere, die für eine Überraschung bei den Kunden sorgen werden. Aber auch Pirschfahrten werden unternommen.

Unser Highlight war die Wanderung zu den Höhlenmalereien und vor allem die Aussicht von der Terrasse. Den ganzen Tag kann man Tiere beoachten, welche direkt bis zur uneingezäunten Lodge kommen. Da will man fast gar nicht auf eine Safari gehen. Es war wirklich toll, immer den Ausblick auf die Tiere zu haben.

Das Venda Art Village ist eine Homage an die Venda (VhaVenḓa), eine ethnische Gruppe, welche hauptsächlich in der gebirgigen Provinz Limpopos in Südafrika entlang der Grenze zu Zimbabwe lebt.

Die im Venda-Stil gebauten Hütten spiegeln die Kultur dieser Menschen wieder, sind jedoch modern und zeitgemäss ausgestattet. Alle Lavish Suiten haben ein Kingsize-Schlafzimmer, einen Kamin, einen Plunge Pool und eine umlaufende Terrasse. An jeder Ecke wird man mit afrikanischen Kunstwerken von Thomas Kubayi überrascht. Meerjungfrauen sonnen sich in den Außenduschen und ein Engel wacht über den Weg. Sandgestrahltes Glas wirft Sterne über die Böden und unzählige Fische, Leguane und Schildkröten zieren sie.

Diese Lodge war mal etwas ganz anderes und wird uns lange in Erinnerung bleiben, da es nichts Vergleichbares gibt!

Koro River Camp – Tuli Game Reserve

Es ging weiter nach Botswana. Wir waren alle sehr gespannt, denn uns wurde ein langersehnter Traum erfüllt. Die Fahrt zur Grenze war zum größten Teil gut, aber das letzte Stück der Reise ins Paradies war „abenteuerlich“. Aber das gehört dazu, wenn man in Afrika reist!

“Botswana hits different“ wird gesagt – und zurecht! Die Atmospähre ist unglaublich! Koro River Camp besticht durch seine einzigartige Lage am Limpopo Fluss, im Schatten riesiger Bäume und mit dem Rauschen des Flusses im Hintergrund.

Die luxuriösen Tented Suiten sind sehr groß und wirklich toll eingerichtet. Das Badezimmer befindet sich in einem extra Zelt und hat alles, was man sich wünscht – inklusive einer in den Boden eingelassener Badewanne mit Blick auf den Fluss. Jede Suite hat seine eigene Terrasse mit Hängematte, Liegestühlen und Plunge Pool.

Die Main Lodge besteht aus einer Bar mit Esszimmer & Kamin, einer Boma mit Feuerstelle und Outdoor Küche, einer weiteren seperaten Lounge und einer Terrasse am Fluss, wo man unvergessliche Dinner am Abend genießen kann.

Das Camp ist perfekt für erfahrene Safari Kunden, die nicht ein Eile sind und das Abenteuer suchen: wie zum Beispiel ein Nacht draußen im Busch mit den Rangern, eine Übernachtung auf dem Sleep-Out Deck, der Photography Hide oder das Klettern auf einen riesigen Baobab Baum und im Allgemeinen der Nervenkitzel in einem uneingezäuntem Camp in einer Gegend zu sein, wo es wirklich viele Leoparden gibt. Empfehlenswert ist der Aufenthalt bei Koro im Winter, da die Mopani Büsche die Sichtung der Tiere, besonders der Leoparden, im Sommer etwas schwieriger machen. Wir hatten trotz Sommer dennoch unglaublich schöne Safari Erlebnisse und träumen davon, eines Tages wieder ins Koro River Camp zu kommen!

Four Seasons Westcliff Johannesburg

Unsere Reise endete in Johannesburg im Four Seasons, welches auf einem grünen Hügel direkt neben dem Johannburger Zoo liegt. Bei Ankunft ist man sofort beeindruckt vom kürzlich renovierten und sehr modernen Eingangsbereich, wo man von den freundlichen Mitarbeitern empfangen wird.

Nach dem Check-in ging es dann per Golf Cart zum Zimmer. Sobald man das Empfangsgebäude verlässt, verbirgt sich dahinter die Anlage des Hotel, welche an ein kleines elegantes Dorf erinnert. Der Außenbereich hat viele kleine Gärten und Plätze zum Verweilen und Entspannen. Die Zimmer sind in verschiedene Gebäude aufgeteilt und beim Pool fühlt man sich wie zuhause im Garten. Die gemütlichen Zimmer sind sehr groß und klassisch eingerichtet. Fuer die Gäste gibt es außerdem ein Fitness Studio und ein Spa.

Besonders toll ist das Flames Restaurant! Man fährt mit einem gläsernen Aufzug hinauf und genießt beim Essen einen super Ausblick.

Das Hotel ist wirklich perfekt als Abschluss einer Reise, aber auch als Ankunft in Südafrika. Wenn man Johannesburg erkunden will, lässt es sich dort auch gern einige Tage aushalten!

Wenn ihr noch mehr sehen wollt, folgt uns auf Instragram – hier haben wir auch von Ive’s Reise Bilder gepostet – Ilanga Travel (@travelilanga) • Instagram photos and videos

 

Bis zum nächsten Mal, euer Ilanga Travel Team!